Pirna: Suche nach dem Feuersalamander - wie ein Monitoring den Bestand retten soll
Pirna. Über sieben Monate hat eine ehrenamtliche Mitarbeiterin die kleinen schwarz-gelben Amphibien gesucht und gezählt. Vor allem in Tharandt war si…
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Fakten
- Die ehrenamtliche Mitarbeiterin hat über sieben Monate nach dem Feuersalamander gesucht und gezählt.
- Der Tharandter Wald ist 'Lurchi-Land' und gibt ein bedeutendes Vorkommen der Feuersalamander außerhalb der Sächsischen Schweiz.
- Die Feuersalamander verlassen ihre Verstecke nur bei Regen oder hoher Luftfeuchte.
- Die Tierfreundin hat 48 Tiere gefunden und gezählt, allein an einem verregneten Sonntag Mitte Mai.
- Das Monitoring des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) mit dem Hinweis zum Vorkommen der Art in der Region sammelt.
- Die freiwilligen Helfer müssen den genauen Standort und das Funddatum eintragen und ein Foto vom individuellen Rückenmuster eines jeden Tieres machen.
- Das Feuersalamander-Projekt des Landkreises läuft seit 2023 und soll voraussichtlich 2026 abgeschlossen sein.
- Der BUND, die Hochschule für Technik und Wirtschaft in Dresden und die Universität Leipzig beteiligen sich am Projekt.
- Die Sächsische Schweiz ist der Verbreitungsschwerpunkt der Tiere, die unter anderem durch Straßenverkehr und den Verlust ihres Lebensraumes gefährdet sind.
- Der Feuersalamander fühlt sich vor allem in fischfreien Bächen in Laub- und Mischwaldgebieten wohl.
- Die naturnahe Waldbewirtschaftung beziehungsweise der Verzicht auf die forstliche Nutzung lassen Strukturen entstehen, die dem Feuersalamander ausreichend Nahrung und Verstecke bieten.
- Das Monitoring des BUND hat bisher schon zahlreiche Reproduktionsnachweise des Feuersalamanders in kleinen Nebenbächen der Roten und Wilden Weißeritz, der Lockwitz, der Müglitz und der Seidewitz erbracht.
- Der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge ist die Location, wo das Projekt stattfindet.