Die mächtige Wehranlage Königstein: Ein Highlight aus China in der Sächsischen Schweiz
Die Festung Königstein in der Sächsischen Schweiz ist nicht nur die 'sicherste Festung Deutschlands', sondern auch eine Stadt, die durch ihre gemeinsamen Wehrelemente mit Nanjing, einer der ältesten Städte Südchinas, verbindet. Ein Highlight aus der China-Schau wird nun auch in Königstein gezeigt und zeigt die dunkle Seite der Geschichte dieser beiden Orte.
Festung Königstein: Eine mächtige Wehranlage in Südchina
Die Festung Königstein in der Sächsischen Schweiz und Nanjing, eine der ältesten Städte in Südchina, haben eines gemeinsam: eine mächtige Wehranlage. Die Festung Königstein gilt als "sicherste Festung Deutschlands" und verfügt über eine sehr aufwendig gestaltete Sonderausstellung unter dem Titel "sicherste Festung Deutschlands", die 2025 im Rahmen eines Kooperationsvertrages mit dem Stadtmauermuseum in Nanjing sehr erfolgreich war. Ein Highlight aus der China-Schau wird nun ab Mai als Wanderausstellung in der Partnerfestung Srebrna Góra (Silberberg) in Polen gezeigt.
Die immersive Inszenierung einer fiktiven Eroberung der Festung Königstein wird auch im lokalen Besucherpark auf einem riesigen LED-Screen gezeigt. Die Festungsmannschaft plant zudem, die Zahl der Stationen eines interaktiven Rundganges auf dem Festungsgelände zu erweitern, um kleine Aha-Elemente zur Festungsgeschichte und Fotomotive für Besucher anzubieten.
Die Festung Königstein verfügt über eine lange Geschichte und ist mit großem Aufwand animiert worden. Der Angriff auf die Festung zeigt in dramatischen Verteidigungsszenen eindrucksvoll die teils verborgenen Wehrelemente der Festung, wie ein gestaffeltes System des Todes. Die Festung wurde 1589-1590 unter Oberlandbaumeister Paul Buchner für die Festungsbesatzung errichtet und ist die älteste erhaltene Kaserne Deutschlands.
Im Jahr 2027 wird ein Bildungsprojekt zum Mitmachen mit Schülern der Oberschulen in Königstein und Dohna sowie dem Schillergymnasium in Pirna gestartet, um junge Festungsbesucher spielerisch geschichtliches Wissen zu vermitteln. Das Projekt soll bis Spätsommer 2027 entwickelt sein und ist für Schulklassen, kleinere Gruppen und private Besucher gedacht.
Die Festung Königstein wurde seit 1991 mit über 82 Millionen Euro für Instandhaltung, Konservierung und Sanierung ausgegeben. Im Jahr 2028 soll der Umbau und die Rekonstruktion der Alten Kaserne abgeschlossen sein, wobei ein neuer Museumsbereich mit dem Leben der Soldaten auf dem Königstein beschäftigt werden soll.
Fakten
- Die Festung Königstein in der Sächsischen Schweiz und Nanjing, eine der ältesten Städte in Südchina, haben eines gemeinsam: eine mächtige Wehranlage.
- Nanjing verfügt über die längste erhaltene Stadtmauer der Welt. Sie war mal Teil eines Schutzwalles der Ming-Kaiser.
- Die Festung Königstein ihrerseits gilt als „sicherste Festung Deutschlands“. Mit einer sehr aufwendig gestalteten Sonderausstellung unter diesem Titel war die Festung Königstein 2025 im Rahmen eines Kooperationsvertrages mit dem Stadtmauermuseum in Nanjing sehr erfolgreich dort zu Gast.
- Während Teile dieser Schau nun ab Mai als Wanderausstellung in der Partnerfestung Srebrna Góra (Silberberg) in Polen zu sehen sind, wird ein Highlight aus der China-Schau demnächst die Festung Königstein dauerhaft bereichern.
- „Wir werden die immersive Inszenierung einer fiktiven Eroberung der Festung Königstein bei uns zeigen“, kündigt André Thieme, der Chef der Festung Königstein an.
- Der mit großem Aufwand animierte Angriff auf die Festung zeige in dramatischen Verteidigungsszenen eindrucksvoll die teils verborgenen Wehrelemente der Festung – „ein gestaffeltes System des Todes“. Zu sehen sein wird der Film im zu Fuß erreichbaren Festungseingang auf einem riesigen LED-Screen.
- Erweitern wird die Festungsmannschaft in diesem Jahr zudem die Zahl der Stationen eines interaktiven Rundganges auf dem Festungsgelände.
- Sie bieten kleine Aha-Elemente zur Festungsgeschichte und natürlich Fotomotive.
- Aktuell gibt es eine Marketenderin, einen Soldaten im Schilderhaus, ein Fernrohr, das auf ein in Stein gemeißeltes Pferd gerichtet ist, und ein Kegelspiel im Kommandantengarten.
- Dieses Jahr kommen ein interaktives Festungsmodell mit „Hausmeister Mario“ sowie ein funktionstüchtiges Tretrad hinzu.
- Zudem laufen die Vorbereitungen für einen sogenannten „Escape Class Room“. Dafür wird gemeinsam mit Schülern der Oberschulen in Königstein und Dohna sowie dem Schillergymnasium in Pirna ein Angebot zum Mitmachen entwickelt, um junge Festungsbesucher spielerisch geschichtliches Wissen zu vermitteln.
- Die Spieler sollen in die Rolle von Soldatenkindern im frühen 19. Jahrhundert schlüpfen und bei einer Schatzsuche im Gelände den Alltag auf der Festung erleben.
- Das Bildungsprojekt soll bis Spätsommer 2027 entwickelt sein und ist für Schulklassen, kleinere Gruppen und private Besucher gedacht.
- Gebaut wird auf der Festung Königstein immer. 82,36 Millionen Euro hat der Freistaat seit 1991 für Instandhaltung, Konservierung und Sanierung der Festung Königstein ausgegeben.
- Aufgrund der exponierten Lage der Festung, die dadurch besonders Wind und Wetter ausgesetzt ist, müsse man hier auch viel mehr machen als an anderen Stellen, so Kai-Uwe Beger vom Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement.
- Dieses Jahr stehen Gerüste am Brunnenhaus. Denn das wird nicht nur brandschutztechnisch auf den neuesten Stand gebracht. Auch die Fassade wird instandgesetzt.
- Die Brunnenausstellung ist aber trotzdem zu sehen. Das größte Bauprojekt jedoch ist Sanierung, Umbau und in Teilen Rekonstruktion der Alten Kaserne.
- Das über 100 Meter lange Gebäude wurde 1589-1590 unter Oberlandbaumeister Paul Buchner für die Festungsbesatzung errichtet und ist die älteste erhaltene Kaserne Deutschlands.
- Nach Plänen von Matthäus Daniel Pöppelmann, bekannt u.a. für den Zwinger, sei das ursprünglich eingeschossige Gebäude später aufgestockt worden, ergänzt Kai-Uwe Beger.
- 64 Räume mit Kochnische bot die Alte Kaserne für die Soldaten ursprünglich. Immer zwei Räume liegen hintereinander.
- Die Soldaten lebten mit ihren Familien hier, so dass die Aufteilung der Räume immer wieder angepasst wurde und sich die Zahl der Wohnungen verringerte.
- Zuletzt waren u.a. Toiletten, eine Gastronomie, Museumsshop und Lager in dem baufälligen Gebäude untergebracht. All das musste ausziehen.
- Für das Restaurant „Musketier“ ist in einem Zelt eine saisonale Sommergastronomie geschaffen worden.
- Toilettenersatz gibt es in einer Containeranlage hinter der Mannschaftsbaracke. Nun ist Platz, das Gebäude komplett zu entkernen, Farbschichten und die ursprüngliche Struktur des Gebäudes, das viele kleine Tonnengewölbe hat, wieder freizulegen.
- Noch deutlich zu erkennen ist, wo gekocht und geheizt wurde und wo Hochbetten eingebaut waren, um mehr Platz zu schaffen.
- Von der Größe und der Gestaltung hebe sich Wohn- und Arbeitsbereich des Feldschers ab, so Markus Bitterlich, Leiter der Museumsabteilung auf der Festung Königstein. Hier gibt es einen extra Zugang, Kreuzgewölbe, mehrere Räume, einen großen Keller.
- Der Feldscher habe einst viele Aufgaben gehabt. Er sei Wundarzt gewesen, der Zähne gezogen und Wunden verbunden habe, aber auch Bader, Barbier und habe aus Kräutern auch Salben und Tinkturen hergestellt.
- Im Bauschutt im Keller seien sogar noch kleine Fläschchen gefunden worden, so Markus Bitterlich.
- Das Dach der Alten Kaserne - immerhin eine Fläche von 2300 Quadratmetern - ist schon fast fertig saniert und neu gedeckt.
- Bis Anfang 2028 - wenn alles planmäßig läuft - sollen die Baumaßnahmen in der Alten Kaserne abgeschlossen sein. Sie werden dann nicht nur eine moderne Toilettenanlage, neue Räume für das Restaurant „Musketier“ und den Museumsshop sowie Räume für die Mitarbeiter der Festung bieten.
- „Wir schaffen einen neuen Museumsbereich, der sich mit dem Leben der Soldaten auf dem Königstein beschäftigt“, kündigt André Thieme an.
- Einen Wermutstropfen gibt es für Besucher. Der Ticketpreis steigt. In der Sommersaison sind das z.B. für Erwachsene 2 Euro mehr, für Ermäßigte 1 Euro.
- Die Jahreskarte kostet künftig 35 Euro statt bisher 30 Euro.
- Die Anpassung berücksichtige gestiegene Betriebs-, Lohn- und Instandhaltungskosten, Investitionen in neue Ausstellungen und Vermittlungsformate sowie den Erhalt und die Pflege des Bauwerkes.
- „Wir haben da aber kein schweres Herz“, so der Festungschef. Wenn wir uns ansehen, was wir auf der Festung im Vergleich zu anderen Sehenswürdigkeiten und Ausflugszielen bieten, brauchen wir uns nicht verstecken.
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