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Elektrifizierung des VVO-Netzes: Wie weit vorne sind wir?

Die Elektrifizierung des VVO-Netzes scheint immer wieder aufs Spiel zu stehen: Der Verkehrsverbund plant eine Elektrofahrt, doch die Umsetzung ist oft unsicher. Der VVO will mit den Bahnunternehmen über einen längeren Einsatz der alten Dieseltriebwagen verhandeln, denn solche Fahrzeuge sind seit Jahren angekommen und sollen möglicherweise noch einige Jahre hinausgehalten werden, obwohl ihre Lebensdauer deutlich unter den neuen Elektrofahrzeugen liegt.

Elektrifizierung des VVO-Netzes: Ein Schritt nach vorn?

Der Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) plant, seine Fahrzeugflotte zu elektrifizieren, aber die Umsetzung scheint immer wieder aufs Spiel zu stehen. Der VVO will mit den Bahnunternehmen über einen längeren Einsatz der alten Dieseltriebwagen verhandeln, wenn diese noch durchhalten können.

Die Antriebswende hat den VVO schon lange beschäftigt. Zunächst standen die nicht elektrifizierten Strecken von Dresden nach Königsbrück und Kamenz, von Heidenau nach Altenberg und Pirna nach Neustadt im Fokus. Dort sollen künftig nur klassische Elektro- oder Akku-Züge fahren.

Aber der VVO will nun auch mit den Strecken nach Görlitz/Zgorzelec und Zittau/Liberec sowie Cottbus-Zittau, Cottbus-Forst und Hoyerswerda-Görlitz ein großes Paket umsetzen. Diese Zusammenarbeit soll Kosten sparen, wie Pirnas Landrat Michael Geisler (CDU) erklärt.

Aber die Umsetzung steht immer wieder im Widerspruch. Der VVO unterstellt, dass bis 2031 die Bahnstrecke von Arnsdorf nach Kamenz und zumindest das Teilstück der Görlitz-Strecke zwischen Dresden und Demitz-Thumitz elektrifiziert ist. Doch Geld für die Elektrifizierung fehlt.

Der VVO hofft auf Unterstützung des Landes und Bundes, aber bis 2031 soll bereits Geld für die Umsetzung ausgegeben werden. Derzeit laufen Gespräche zwischen den Verantwortlichen vom Freistaat und dem VVO.

Aber auch die Technik scheint ein Problem zu sein. Die alten Dieseltriebwagen sind seit 1999 gebaut worden und sollen teils bis zum Ende ihrer Vertragslaufzeiten, etwa 2030/2031, fahren. Eine Nutzung darüber hinaus sei aber allenfalls noch einige wenige Jahre möglich.

Der VVO muss sich also entscheiden: Weiterhin auf Diesel zu setzen oder die Antriebswende zum Erfolg zu machen. Die Wahl ist nicht einfach.

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